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vorbericht // 17.02.2017 10:08 Uhr

TOP FOUR 2017: Bayern kämpfen in Berlin um den Pokal

Es geht um den ersten Titel einer langen Basketball-Saison: Beim 14. TOP FOUR wird am Wochenende in Berlin der deutsche Pokal ausgespielt, die Basketballer von Bayern München treffen dabei am Samstag (18. Februar, 17 Uhr) auf die Gastgeber – und somit auf den Titelverteidiger. Die Mannschaft von FCBB-Cheftrainer Sasa Djordjevic, der im Vorjahr mit Panathinaikos Athen den griechischen Pokalsieg feierte, strebt dabei das Endspiel an; es wird am Sonntag ab 15 Uhr ebenfalls in der Arena am Berliner Ostbahnhof ausgetragen. Das zweite Halbfinale bestreiten am Samstagabend Ludwigsburg und Bamberg.

Die Bayern werden von etwa 350 Anhängern aus München begleitet, die BayWa, Autobus Oberbayern und MAN unterstützen eine Fan-Fahrt. Wer daheim mitfiebert: Neben „Telekom Basketball“, das das komplette TOP FOUR auf "Entertain" und – diesmal für alle kostenlos – über telekombasketball.de live zeigt, ist die Endrunde auch im Free-TV zu sehen: Pro7 MAXX überträgt drei Partien live. Sendungsstart ist am Samstag um 16.45 Uhr, am Sonntag um 14.45 Uhr. Im Netz sendet zudem www.ran.de.

„Die Sache ist ganz einfach: Wir haben ein sehr schweres Spiel vor uns, gegen das Heimteam mit seiner besonderen Historie“, sagte Bayern-Coach Djordjevic vor der Abreise der Münchner Delegation am Freitagnachmittag. Über das prompte Wiedersehen mit Alba nach dem 80:56-Auswärtserfolg vom Sonntag in der Liga an selber Stelle hat der 49-Jährige eine klare Meinung: zählt nicht, hat keine Aussagekraft, dafür aber Tücken: „Wir müssen uns mental auf ein ganz anderes Spiel vorbereiten und wissen, dass wir uns diesmal über große Widerstände hinwegzusetzen haben. Es kümmert mich auch überhaupt nicht, was am vergangenen Wochenende in Berlin passiert ist, und so sollten das auch meine Spieler sehen. Denn dieses Spiel kann uns auch in die Irre führen.“

Alba Berlin hat den Pokal bereits neunmal gewonnen, die Bayern hielten ihn einmal 1968 (damals gab es das Top Four-Format noch nicht) in Händen. „Im Pokal zählt immer auch etwas die Tagesform und das Quäntchen Glück, und Alba Berlin ist traditionell ein Verein, der weiß, wie man den Pokal spielt“, warnt denn auch FCBB-Geschäftsführer Marko Pesic, der als Profi fünfmal den Pokalsieg holte.

Die Bayern kehren allerdings mit Rückenwind zurück in die Hauptstadt, ihre aktuelle Serie von 13 Pflichtspielen ohne Niederlage ist stattlich. Berlin verlor am Mittwoch überraschend in eigener Halle gegen Jena 73:74 und vermisste erneut Spielmacher Peyton Siva. Der FCBB um seine Pokal-Spezialisten Vladimir Lucic (4 Titel in Serbien mit Partizan) und Anton Gavel (3) machte es besser bei der Generalprobe gegen Göttingen (86:71), ließ die Dinge jedoch nach der Pause allzu sehr schleifen.

„Das darf uns nicht passieren und wir wissen, dass es uns Berlin nicht noch mal so leicht machen wird“, sagte FCBB-Nationalspieler Maxi Kleber. Alex King, der im Vorjahr noch erfolgreich auf der anderen Seite stand, stellt sich ebenfalls auf ein intensives Duell in diesem Klassiker ein: „Die Berliner haben am Sonntag nicht gut getroffen. Aber das kann diesmal ganz anders sein, und dann kommt sofort die große Motivation. Wir müssen auf alles gefasst sein und uns gut vorbereiten.“

King, der gegen Göttingen vorsichtshalber pausiert hatte (Bein), ist beim TOP FOUR ebenso einsatzbereit wie Zugang Maik Zirbes, der am Dienstag sein Debüt für die Bayern gegeben hatte.

Das easyCredit TOP FOUR 2017

Samstag, 18. Februar:
17 Uhr: FC Bayern Basketball – Berlin
20 Uhr: Ludwigsburg – Bamberg

Sonntag, 19. Februar:
12 Uhr: Spiel um Platz 3
15 Uhr: Finale

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