FC Bayern Basketball

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matchreport // 16.04.2017 22:49 Uhr

Nummer 14: FCBB baut Siegesserie in Vechta aus

Die Basketballer des FC Bayern München haben am 31. Spieltag bei Rasta Vechta souverän 101:57 (49:30) gewonnen und damit den 14. Sieg in Serie gefeiert. Vor 3.140 Zuschauer hatten die Bayern die Partie über die gesamte Spielzeit im Griff, überzeugten vor allem im Kampf um die Rebounds (45:19) und besiegelten durch den deutlichen Erfolg auch rechnerisch Vechtas Abstieg aus der Bundesliga. Die Münchner bleiben dagegen Tabellendritter und im Rennen um den zweiten Tabellenplatz im Fernduell mit Bamberg. Topscorer im Team von Chefcoach Sasa Djordjevic, das auf den leicht angeschlagenen Maxi Kleber verzichtete, war Maik Zirbes mit 18 Punkten und zehn Rebounds.

Am kommenden Samstag, 22. April (20.30 Uhr), kommt es im Audi Dome zu einer Generalprobe für die Playoffs, wenn die EWE Baskets Oldenburg zu Gast sind, denn die Norddeutschen kämpfen als Tabellensiebter noch um die Playoffs.

Die Punkteverteilung nach Vierteln: 27:16, 22:14, 22:15, 30:12.

Für den FC Bayern Basketball spielten: Maik Zirbes (18 Punkte/10 Rebounds), Nihad Djedovic (17), Devin Booker (15/6), Vladimir Lucic (10), Reggie Redding (10/6 Assists), Danilo Barthel (8/6 Reb), Alex King (7), Dru Joyce (6), Nick Johnson (6/6/4), Anton Gavel (4), Bryce Taylor, Maxi Kleber (dnp).

Die Stimmen zum Spiel:

Sasa Djordjevic, Cheftrainer des FCBB:  „Wir sind hierher gekommen, um zu gewinnen - das haben wir geschafft. Unsere Einstellung heute war wirklich gut, wir haben sogar mehr Intensität an den Tag gelegt als üblich. Und trotzdem kam Rasta mit drei Dreiern im ersten Viertel stark auf. Daran wollten wir sie unbedingt hindern, da sie mit Gaines und Ehambe gute Scorer im Team haben. Wir haben es mit der Zeit dann geschafft, sie zu schwierigeren Würfen zu zwingen. Unter dem Korb hatten wir klare Vorteile, wir wussten, wo wir den Ball wie hinbringen mussten. Am Ende hat uns unsere tiefere Bank in Sachen Intensität viele Vorteile über die 40 Minuten gebracht. Für Vechta tut es mir leid, dass man absteigt. Aber so ist der Sport und wir waren nun einmal hier, um unser Bestes zu geben.“

Maik Zirbes: „Wir waren gut auf den Kampf eingestellt, der uns hier erwartet hat. Man darf einfach keine Mannschaft unterschätzen. Für mich persönlich wird es immer besser. Ich fühle mich gut, werde immer fitter. So kann es weitergehen.“

1. Viertel

Anton Gavel, Nick Johnson, Vladimir Lucic, Danilo Barthel und Maik Zirbes begannen das zweitletzte Auswärtsspiel der Hauptrunde in Vechta für den FC Bayern. Nick Johnson eröffnete die Partie spektakulär mit einem Reverse-Alley-Oop zur ersten Führung (2:0/1. Spielminute). Es folgte ein konzentrierter Beginn der Gäste, die aufmerksam verteidigten, schnell in die Offense umschalteten und so die Führung früh ausbauten (11:4/5.). Vechta antwortete aber prompt mit drei erfolgreichen Dreiern und lag nach einem 8:0-Lauf erstmals in Front (13:15/7.). Es sollte bei einem kurzen Zwischenspurt Vechtas und der einzigen Führung der gesamten Partie für die Gastgeber bleiben, denn die Bayern antworteten ihrerseits mit einer hochkonzentrierten SchlussZphase des ersten Viertels und einem daraus resultierenden 14:1-Lauf – 27:16 nach zehn Minuten.

2. Viertel

Devin Booker drückte Anfang des zweiten Abschnitts dem Spiel seinen Stempel auf: Am defensiven Brett holte er die Rebounds, vorne war er für die ersten vier Bayern-Punkte nach Wiederbeginn verantwortlich (31:18/12.). Die erste Auszeit des Spiels nahm dann Heimcoach Doug Spradley, nachdem die Bayern die Führung durch einfache Transition-Punkte weiter ausbauen konnten (35:20/14.). München hatte Spiel und Gegner nun komplett im Griff und zog bereits drei Minuten vor der Halbzeit auf 41:20 (17.) davon. Bis zur Pause pendelte sich der bayerische Vorsprung um die 20 Zähler ein (49:30/20.).

3. Viertel

Nach Wiederbeginn gestaltete sich die Partie eher als zähes Ringen. Beide Mannschaften suchten in den Anfangsminuten ihren Rhythmus, die Würfe verfehlten auf beiden Seiten mehrheitlich den Korb (51:33/25.). Analog zum ersten Viertel traf Vechta gegen nun etwas arg sorglos spielende Münchner drei Dreier in Serie und verkürzte auf 13 Zähler (55:42/27.). Aber erneut zogen die Bayern das Tempo kurz an und führten nur knapp zwei Minutnen später wieder mehr als komfortabel (66:44/28.). Die Dominanz der Gäste ließ sich längst nicht nur im Ergebnis, sondern auch in den restlichen Statistiken ablesen (Rebounds: 28:14).

4. Viertel

Trotz des großen Vorsprungs blieben die Gäste konzentriert, kamen weiterhin zu teils sehenswerten Punkten und schraubten das Score weiter in die Höhe (80:50/35.). Besonders gegen die Münchner Präsenz unter den Körben hatte Vechta längst nichts mehr entgegenzusetzen, was im Schlussviertel vor allem Maik Zirbes auszunutzen wusste. Er und Nihad Djedovic scorten in den lezten Minuten fast nach Belieben und stellten das Ergebnis mit dem letzten Wurf gar noch auf über 100 Punkte.

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