FC Bayern Basketball

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vorbericht // 13.12.2016 12:14 Uhr

EuroCup: Bayern wollen Chance auf Platz eins wahren

Die im Oktober begonnene Reise der Bayern-Basketballer durch die Vorrunde des EuroCup endet am Mittwochabend (14.12., 20 Uhr) mit dem abschließenden Heimspiel gegen Montenegros Serienmeister Boducnost Podgorica. Dass es danach für die Münchner in der Top16-Runde weitergeht, steht bereits fest – doch am Mittwoch entscheidet sich ihre Ausgangsposition für die Zwischenrunde und die Gruppeneinteilung: Mit einem Sieg erhalten sich die Bayern die Chance auf Rang eins, sofern der noch punktgleiche Konkurrent St. Petersburg gegen Malaga verliert.

Das nächste Bundesliga-Heimspiel des FCBB steigt am kommenden Sonntagnachmittag (18.12., 15.30 Uhr) gegen Ludwigsburg.

Die Zwischenrunde des zweithöchsten europäischen Wettbewerbs beginnt Anfang Januar und wird in vier Vierer-Gruppen gespielt. Aktuell sind für die Bayern Konstellationen mit dem russischen Titelanwärter Khimki Moskaus oder auch Liga-Konkurrent Ulm möglich.

Gegner Podgorica ist noch sieglos, hatte aber am letzten Spieltag den Favoriten St. Petersburg bis zur Schlusssekunde am Rande einer Niederlage (95:97). Zudem wurde vorige Woche Center Owen Klassen aus der Hagener Insolvenzmasse verpflichtet. Der Kanadier wird in der easyCredit BBL derzeit noch als erfolgreichster Rebounder (7,8 RpS) geführt. Kein Wiedersehen gibt es dagegen nach Lage der Dinge mit Boris Savovic, der dem Münchner Meisterkader von 2014 angehörte: Der Serbe war verletzt und fehlte auch bei der klaren Niederlage am Wochenende gegen Roter Stern Belgrad (54:77) im Spitzenspiel der Adria-Liga, wo Podgorica als Tabellendritter im 14er-Feld immer noch aussichtsreich im Rennen liegt.

„Wir wollen vor unseren Fans ein seriöses, kontinuierlich gutes Spiel zeigen, ohne ups and downs“, sagt Bayern-Coach Sasa Djordjevic. Er stellte zudem in Aussicht, „dass wir vielleicht Spielern, die zuletzt weniger Minuten hatten, etwas mehr einbinden können, sofern der Spielverlauf das ermöglichen sollte. Das heißt aber nicht, dass wir es an Intensität vermissen lassen dürfen: Denn Podgorica hat ein gutes Team und jetzt in Klassen einen großen Spieler dazubekommen. Gerade in diesem Bereich müssen wir uns verbessern und werden starke Gegenwehr haben.“

Das Spiel wird wie immer von „Telekom Basketball“ übertragen. Auch Pro7 MAXX und ran.de senden bzw. streamen live aus dem Audi Dome, dort folgt ab 22 Uhr auch wieder das Magazin von „ran Basketball“.