FC Bayern Basketball

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matchreport // 24.09.2016 23:48 Uhr

83:69 in Oldenburg: Bayern feiern Auftaktsieg

Ein Auftakt nach Maß für die Basketballer des FC Bayern in Oldenburg: 83:69 (35:31) siegte die Mannschaft von Sasa Djordjevic bei der Premiere des neuen FCBB-Coaches.

Der Schlüssel lag in der Verteidigung. In der Offensive konnten sich die Münchner auf einen blendend aufgelegten Bryce Taylor verlassen, der fehlerlos von der Dreierlinie blieb und 16 Zähler erzielte. Insgesamt punkteten vier Bayern zweistellig und sorgten dafür, dass jedes Viertel gewonnen wurde. Die Wurfquote lag bei stolzen 58 Prozent.

Am kommenden Freitag, 30. September, treten die Bayern zum ersten Heimspiel dieser Saison gegen Würzburg an. Das Spiel startet um 19 Uhr im Audi Dome.

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Die Punkteverteilung nach Vierteln: 18:14, 17:15, 22:17, 26:21.

Für den FC Bayern Basketball spielten: Bryce Talor (16 Punkte/4 von 4 Dreiern), Reggie Redding (13), Maxi Kleber (11/3 Blocks), Alex Renfroe (11), Anton Gavel (9), Nihad Djedovic (9), Devin Booker (7/7 Rebounds), Danilo Barthel (4), Ondrej Balvin (3), Vladimir Lucic, Alex King, Georg Beyschlag.

Die Stimme zum Spiel:

Sasa Djordjevic: „So in Oldenburg zu starten mit einem Sieg, das ist natürlich sehr wichtig für uns. Wir sind noch am Beginn eines Prozesses, mit einigen Dingen konnten wir sehr zufrieden sein, mit anderen nicht. 21 Turnovers sind eigentlich zu viel gegen eine Mannschaft wie Oldenburg, diese Zahl gefällt mir gar nicht. Wenn wir nicht solch eine starke Defensive wie in der zweiten Halbzeit gehabt hätten, hätten wir nicht gewonnen. Am Ende haben Reggie, Anton und vor allem Bryce Verantwortung übernommen und sehr gute Entscheidungen getroffen. Auch Danilo und Ondrej haben das Pick-and-roll gut verteidigt, so musste Oldenburg um jeden Wurf kämpfen."

1. Viertel
Anton Gavel, Reggie Redding, Vladimir Lucic, Maxi Kleber und Devin Booker wurden von FCBB-Coach Sasa Djordjevic als Starter in die erste Partie geschickt. Und Vladimir Lucic führte sich gleich gut ein in die Partie mit einem Block. Fast zwei Minuten waren nötig für Zählbares: die Gastgeber, Brian Qvale, mit dem Korbleger. Anton Gavel antwortete und erzielte die ersten fünf Zähler der Gäste. Maxi Kleber folgte mit dem ersten erfolgreichen Distanztreffer und dem 8:7. Nachdem Bryce Taylor den Dreier aus der Ecke zum 15:12 traf, bat Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic zur Auszeit. Die mitgereisten Bayern-Fans freute sowohl das Ergebnis als auch die Einstellung ihrer Mannschaft. 18:16 endete der erste Abschnitt.

2. Viertel
Die kurze Pause schien den Gastgebern gut getan zu haben, Rickey Pauling traf für drei zur Oldenburger Führung. Der Kapitän der Bayern traf allerdings ebenso sicher, zweiter Dreier Taylor - 22:21. Noch dominierten die Verteidigungsreihen. In der Offensive zeige sich Kleber mit einer schönen Aktion, sicherte sich den eigenen Rebound und sorgte mit dem Put-Back wieder für eine Führung. Doch das animierte Paulding: Crossover und Dunk und nur noch ein 31:28 aus Bayern-Sicht. Und immer wieder Paulding, doch der FCBB hält den Vorsprung: 35:31, lediglich die zehn Ballverluste schmerzten.

3. Viertel
Das Spiel begann nun wilder zu werden: Turnovers, Fastbreaks, Dreier, doch die Bayern konnten sich die Oldenburger vom Leib halten, dank guter Defense und einfachen Punkten im Fastbreak: 48:40, Auszeit Oldenburg. Und nach den Punkten von Booker an der Freiwurflinie war es ein zweistelliger Vorsprung. Das Momentum lag nun auf Seiten der Münchner, die sich in Person von Alex Renfroe nun auch mehr trauten und den Schnellangriff per Dreier abschlossen. Mit 57:48 ging es ins letzte Viertel.

4. Viertel
Redding sorgte mit seinem Jumper wieder für eine zweistellige Führung, doch Paulding erwischte einen wirklich guten Tag. Bis auf 56:61 kamen die EWE Baskets heran. Doch Redding sorgte mit zwei einfachen Punkten für Ruhe. Nach Taylor-Dreier und Barthel-Dunk war die Differenz wieder auf zwölf Zähler angewachsen. Nach dem erfolgreichen Dreier von Redding stellte sich die Frage, ob es das bereits war? Letztlich schon, denn final war die Abwehrleistung der Gäste, ihre Treffsicherheit von draussen und die Reboundarbeit (28:23) der Schlüssel.

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