FC Bayern Basketball

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matchreport // 12.02.2017 17:55 Uhr

80:56: Bayern dominieren in Berlin

Die Basketballer des FC Bayern München haben ihr Gastspiel am 22. Spieltag bei Alba Berlin deutlich 80:56 (44:29) gewonnen. Vor 12.471 Zuschauern in der Halle am Berliner Ostbahnhof dominierte der FCBB über die gesamte Spielzeit, gewann alle vier Viertel und holte damit den zwölften Pflichtspielsieg in Serie. Erneut überzeugten die Bayern mit einer beeindruckenden Teamleistung: Offensiv punkteten alle zwölf Spieler bei insgesamt 26 Assists, defensiv hielt der FCBB den Gegner erneut unter der 60-Punkte-Marke. Nihad Djedovic war in einem funktionierenden Kollektiv der erfolgreichste Werfer mit 15 Punkten.

Bereits am Dienstag, 14.2., gastiert die BG Göttingen zum BBL-Nachholspiel im Audi Dome (20.30 Uhr). Am kommenden Wochenende steht dann das Top Four in Berlin auf dem Programm. Am Samstag, 18.2. (17 Uhr), kommt es dann im Halbfinale zum erneuten Duell Berlin gegen München.  

Die Punkteverteilung nach Spielabschnitten:25:12, 19:17, 16:10, 20:17.

Für den FC Bayern Basketball spielten: Nihad Djedovic (15 Punkte), Devin Booker (12), Alex King (10), Anton Gavel (9), Danilo Barthel (8), Vladimir Lucic (6), Maxi Kleber (5), Reggie Redding (4), Nick Johnson (4/8 Assists), Bryce Taylor (3), Georg Beyschlag (2), Marvin Ogunsipe (2). 

Die Stimmen zum Spiel:

Sasa Djordjevic, Cheftrainer des FCBB: „Wir waren gut vorbereitet, hatten eine gute Einstellung als Team. Wir haben auch keine Geschenke verteilt und hatten wenig Turnover heute. Die Ballbewegung war gut, das ist unser Stil, und selbst die Minuten unter den Spielern waren gut verteilt; das ist von Vorteil angesichts der verschiedenen Wettbewerbe, in denen wir spielen. Insgesamt war das ein guter Sieg, wobei uns natürlich geholfen hat, dass ihr Point Guard Siva nicht dabei war. Dennoch, wir hatten in der Defensive eine sehr gute Einstellung, jeder hat großen Einsatz gezeigt. Wir entwickeln uns, das ist positiv.“

Nihad Djedovic, FCBB: „Es war ein hartes Spiel. Wir wussten, dass Alba zuhause nie aufgibt. Wir hatten uns aber sehr gut vorbereitet. Man hat heute gesehen, dass wir sehr gut auf die Alba-Defensive reagieren konnten. Ich bin glücklich, dass es bei mir wieder besser läuft, weil ich hart gearbeitet habe. Wichtig ist aber, dass wir als Team funktionieren und das machen wir aktuell sehr gut. Aber es zählt, dass wir das auch in den kommenden Wochen hinbekommen, denn da zählt es.“

Maxi Kleber, FCBB: „Unsere Defense macht uns aktuell so stark. Wir machen es dem Gegner schwer, in seine Systeme zu kommen. Und zudem hatten wir heute eine gute Energie von der ersten Sekunde an. Offensiv bewegen wir den Ball sehr gut, heute fast ein oder zweimal zu viel. Wir wissen, dass bald der Pokal ist. Aber wir schauen wirklich von Spiel zu Spiel, daher liegt der Fokus voll auf Göttingen, denn das sind gefährliche Spiele.“ 

1. Viertel 

Mit Anton Gavel, Reggie Redding, Vladimir Lucic, Maxi Kleber und Danilo Barthel starteten die Bayern in die Partie, die nach knapp zwei Minuten von Barthel auch punktetechnisch eröffnet wurde (2:0/2. Spielminute). Tatsächlich blieben diese Punkte in einer hektischen Anfangsphase die Ausnahme, vor allem die Münchner Defense agierte zu Beginn äußerst effektiv. Auf Grundlage dieser stabilen Verteidigung fanden die Gäste schon bald auch offensiv ihren Rhythmus – nach fünf punktlosen Minuten nahm Alba die erste Auszeit (9:0/5.). Viel änderte sich danach nicht: München verteidigte stark und hielt Alba vom eigenen Korb fern, vorne trafen die Bayern sowohl unter dem Brett als auch aus der Distanz (22:8/8.). Immer wieder fanden die Gäste zudem eine Lösung, das Doppeln der Berliner Verteidigung auszuhebeln – 25:12 nach zehn Minuten.

2. Viertel

Wie schon in Moskau vier Tage zuvor dominierten die Bayern in der Anfangsphase klar unter den Brettern (9:5) und legten damit die Basis dafür, dass Berlin nicht verkürzen konnte (34:16/14.). Die Gäste hielten ihre Konzentration ohne Pause hoch, ließen offensiv den Ball durch die eigenen Reihen laufen und zwangen Alba weiter zu äußerst schwierigen Abschlüssen (38:20/16.). Dabei verteilte München die Last erneut auf vielen Schultern, acht Spieler hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits in die Scorerliste eingetragen. Nach drei erfolglosen Angriffen gegen die auf Zonen-Verteidigung umgestellte Berliner Defense sah sich FCB-Coach Sasa Djordjevic dann kurz vor der Halbzeit zum Time-Out genötigt. Zur Pause führte ein dominant auftretender FCBB dennoch verdient 44:29.

3. Viertel

Erneut dauerte es knapp zwei Minuten, ehe eines der beiden Teams nach dem Seitenwechsel punkten konnte: Devin Booker eröffnete das Score von der Freiwurflinie, von wo die Münchner bislang tadellos agierten (12/12). Die andere Stärke waren erneut die Rebounds, die vor allem offensiv wichtige zweite Chancen ermöglichten und gepaart mit der starken Verteidigung den Vorsprung  weiter ansteigen ließen (48:29/24. / 57:34/28.). Die beeindruckende Münchner Teamleistung sorgte dafür, dass sich Berlin zu keiner Zeit Hoffnungen auf ein Comeback machen durfte – 60:39 vor dem Schlussabschnitt.

4. Viertel

Nihad Djedovic eröffnete das letzte Viertel mit seinem dritten erfolgreichen Dreier (63:39/31.) und untermauerte so, dass die Bayern trotz des großen Vorsprungs nicht vom Gaspedal gehen wollte. So überzeugten die Gäste weiter mit intensiver Verteidigung und umsichtigem Offensiv-Spiel (24 Assists/8 Turnover) gegen eine Berliner Mannschaft, die vor allem von der Dreierlinie überhaupt nicht funktionierte (0/15). Bei den Bayern durften nun die Youngster Georg Beyschlag und Marvin Ogunsipe Spielminuten sammeln. Der Österreicher Ogunsipe feierte damit sein Bundesliga-Debüt (77:53/38.). Beide Nachwuchsspieler führten sich wie alle anderen Bayern-Akteure mit Punkten ein.  

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