FC Bayern Basketball

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matchreport // 06.11.2016 22:52 Uhr

59:90: Bayern beim Topspiel in Bamberg chancenlos

Die Basketballer des FC Bayern München haben das Spitzenspiel in Bamberg deutlich 59:90 (29:43) verloren. Vor 6580 Zuschauern kassierte der in der zweiten Halbzeit chancenlose FCBB die erste Saisonniederlage. Ungewohnt niedrige Wurfquoten (39 Prozent Zweier, 2/15 Dreier) brachten die nervösen und zu passiven Gäste in die Situation, dem Meister nie gefährlich werden zu können. Bester Werfer bei den Münchnern, bei denen Nick Johnson sein Debüt gab, war Devin Booker mit 15 Punkten.

Am Mittwoch, 9. November, sind die Bayern im EuroCup bei Buducnost Podgorica (19 Uhr) gefordert, ehe drei Heimspiele in nur einer Woche folgen: Am Sonntag, 13. November, gastiert Bremerhaven (18 Uhr) im Audi Dome, danach kommen St. Petersburg (16.11, 20 Uhr) und Vechta (19.11., 20.30 Uhr) nach München.

Die Viertel: 11:20, 18:23, 14:23, 16:24.

FC Bayern: Devin Booker (15 Punkte), Nick Johnson (8), Maxi Kleber (8/7 Rebounds), Reggie Redding (8/3 Steals), Nihad Djedovic (7), Bryce Taylor (6), Danilo Barthel (3), Vladimir Lucic (2), Alex King (2), Anton Gavel, Alex Renfroe, Georg Beyschlag (dnp).

Die Stimmen zum Spiel:

Sasa Djordjevic, Cheftrainer des FCBB:  „Gratulation an den Sieger und seinen Trainer, das war verdient, auch die Art und Weise des Sieges. Gegen eine Mannschaft wie Bamberg musst du mit dem Messer zwischen den Zähnen spielen, mit der richtigen Einstellung, das habe ich in den Gesichtern meiner Spieler nicht gesehen. Ich bin richtig sauer. Das Spiel heißt Basketball, also muss der Ball in den Basket. Aber das haben wir nicht getan, wir haben ein lausiges Eins-gegen-Eins gespielt und die Verteidigung lausig gelesen. Uns fehlt im Vergleich zu Bamberg etwas der Wettbewerbs-Modus, aber das soll keine Ausrede sein. Wir müssen hart weiter arbeiten nach einer Niederlage, die schmerzt. Die Saison ist noch lang.“

Danilo Barthel: „Wir haben heute überhaupt nicht das gezeigt, was wir können. Bamberg hat uns absolut den Schneid abgekauft, daher geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung.“

1. Viertel

Anton Gavel, Reggie Redding, Maximilian Kleber, Nihad Djedovic und Devin Booker eröffneten die Partie für die Münchner. Die ersten Punkte des Spitzenspiels gelangen nach knapp 60 Sekunden Nihad Djedovic (2:0/1. Spielminute). Von der ersten Minute war die Besonderheit dieses Duells zu spüren, beide Teams begannen mit höchster Intensität und erlaubten gegnerische Punkte nur nach enormem Aufwand der jeweiligen Offensive (5:8/4.). Nach fünf Minuten war der FCBB im Angriff noch auf der Suche nach dem richtigen Händchen, die Wurfquoten waren dementsprechend schwach (2 von 9 aus dem Feld). Das Positive der Anfangsphase: Defensiv stand das Team von Coach Djordjevic gut (5:13/7.). Trotz einer Auszeit der Gäste änderte sich am Wurfglück nur wenig: Vier aus 15 (0 von 5 Dreier) lautete die ernüchternde Bilanz nach den ersten zehn Minuten - der Hauptgrund für den Rückstand nach dem ersten Viertel. (11:20/10.). 

2. Viertel

Nick Johnson gab gleich zu Wiederbeginn sein Debüt für den FC Bayern. Nach nur 50 Sekunden folgte der erste Punkt von der Freiwurflinie (14:20/11.). Die Bayern waren nun in der Partie angekommen: Angeführt von Bryce Taylor attackierte München immer wieder erfolgreich den Korb und zwang Bamberg-Coach Trinchieri zur frühen Auszeit im zweiten Abschnitt (16:20/12.). Vor allem bei den Rebounds erkämpfte sich der FCBB in dieser Phase ein Übergewicht (13:7). Den Lauf der Gäste stoppte Bamberg aber postwenden von der Dreierlinie: Knapp 50 Prozent trafen die Hausherren bis zu diesem Zeitpunkt (4 von 9), die Bayern standen bei 0 Prozent (0 von 6). Coach Djordjevic bat aufgrund weiterer Unaufmerksamkeiten seiner Mannschaft zur Auszeit (18:27/15.). Drei Minuten vor der Halbzeit erlöste Reggie Redding seine Farben mit dem ersten verwandelten Distanzwurf, was Bambergs Spielmacher Causeur ebenfalls per Dreier beantwortete (27:36/18.). Vor allem der Franzose traf in der ersten Hälfte nach Belieben, die Münchner schleppten sich mit Einzelaktionen in die Halbzeitpause (29:43/20.). 36 Prozent Zwei-Punkt-Würfe (63 % Bamberg) und gar nur ein getroffener Dreier (13 Prozent, Bamberg 46 %) waren die Gründe für den Rückstand.

3. Viertel

Mit Erfolg suchten die Münchner nach dem Seitenwechsel Devin Booker im Low Post, da allerdings Bamberg weiterhin von der Dreierlinie traf und sich gegebenenfalls auch die Offensiv-Rebounds schnappte, wurde der Rückstand nicht kleiner (37:50/25.). Die Bayern schafften es einfach nicht, die Hausherren offensiv zu stoppen. Und wenn sie die Oberfranken zu schwierigen Abschlüssen zwangen, fanden diese mit etwas Glück den Weg durch den Ring (41:58/27.). Die Gäste verloren gegen Ende des Viertels völlig den Faden, gaben zu viele Rebounds her und trafen weiterhin unterdurchschnittlich. Das Spiel war vor dem Schlussabschnitt daher schon so gut wie entschieden (43:66/30.). 

4. Viertel

Während Bamberg weiterhin nach Belieben traf, war der Korb für die Münchner – bis dahin das beste Dreier-Team der Liga - weiterhin wie vernagelt (1 von 13). Das Team fand überhaupt nicht mehr ins Spiel zurück und sehnte nun das Ende des gebrauchten Abends entgegen (48:76/36.). Johnson traf paradoxerweise auf Anhieb seinen ersten Dreier, was allerdings die Ausnahme am heutigen Abend bleiben sollte.

 Die kommenden Spiele der Bayern:

•    Mittwoch, 9. November, 19 Uhr: Buducnost Podgorica/MNE – FCBB (EuroCup)

•    Sonntag, 13. Nov., 18 Uhr: FCBB – Eisbären Bremerhaven (easyCredit BBL)

•    Mittwoch, 16. November, 20 Uhr: FCBB – Zenit St. Petersburg (EuroCup)

•    Samstag, 19. November, 20.30 Uhr: FCBB – Rasta Vechta (easyCredit BBL)

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