FC Bayern Basketball

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matchreport // 03.12.2016 23:06 Uhr

100:86: FCBB entscheidet Spitzenspiel gegen Bayreuth klar für sich

Die Basketballer des FC Bayern München haben das Bundesliga-Spitzenspiel des 12. Spieltags verdient 100:86 (51:35) gewonnen.

Vor 6.087 Zuschauern dominierte der FCBB angeführt von einem gut aufgelegten Anton Gavel ab der fünften Spielminute das Derby gegen den Seriensieger aus Bayreuth (zehn Siege in Serie). Schlüssel für den deutlichen Erfolg waren die Rebound-Überlegenheit der Münchner (33:22) sowie gute Wurfquoten (77 Prozent Zweier, 41 Prozent Dreier). Münchens bester Werfer war Anton Gavel mit 20 Punkten.

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Die Bayern spielen am kommenden Dienstag, 6. Dezember (19 Uhr), die vorgezogene Partie des 15. Spieltags bei den Telekom Baskets Bonn. Es folgt das Gastspiel in Frankfurt (Sonntag, 11. Dezember, 15.30 Uhr), ehe eine Woche mit zwei Heimspielen ansteht: Am Mittwoch, 14. Dezember (20 Uhr), spielt Podgorica im Audi Dome, am Sonntag, 18. Dezember (15.30 Uhr), empfängt der FCBB Ludwigsburg.

Die Punkte nach Vierteln: 23:17, 28:18, 26:24, 23:27.

Für den FC Bayern Basketball spielten: Anton Gavel (20 Punkte), Bryce Taylor (17), Maxi Kleber (15/8 Rebounds), Devin Booker (14), Vladimir Lucic (11/5 Assists), Reggie Redding (9/5 Ass.), Nick Johnson (8/5 Ass./6 Reb.), Danilo Barthel (6), Alex King, Nihad Djedovic (dnp), Ondrej Balvin (dnp), Karim Jallow (dnp).

Die Stimmen zum Spiel:

Sasa Djordjevic: „Das war ein guter Abend für uns mit einem wichtigen Sieg. Ich möchte Coach Korner und seinem Team zu ihrer außerordentlichen Saisonleistung gratulieren. Wir waren heute mental und physisch bereit für dieses Spiel. Wir waren von Anfang bis zum Ende auf den Punkt konzentriert. Wir haben uns für meinen Geschmack zwar ein paar Turnover zu viel geleistet, aber wir haben den Ball gut verteilt und 27 Assists erzielt. Ein Schlüsselfaktor des Abends war aber sicherlich, dass wir Nate Linhart gut kontrollieren konnten. Wir müssen jetzt die nächste Seite aufschlagen und uns darauf konzentrieren, was vor uns liegt.“

Raoul Korner, Coach medi Bayreuth: „Wir haben heute gegen die bessere Mannschaft verloren. Es war von Anfang an für uns schwierig, uns an der Physis der Bayern zu orientieren. Für uns war dieses Spiel ein 40-minütiger Lernprozess. Wir sind ein Team, das vom Kollektiv lebt, und wir haben in der ersten Halbzeit den Fehler gemacht, zu sehr in Einzelaktionen zu verfallen. Das ist kein Vorwurf, sondern einfach der Tatsache geschuldet, dass viele unserer Schlüsselspieler einfach noch nie gegen einen Gegner auf diesem Niveau gespielt haben. Für uns war dieses Spiel eine heilsame Erfahrung.“

Anton Gavel: „Vor allem in der Defense haben wir noch viel Potential nach oben. Das müssen wir verbessern. Wir sind in der Verteidigung noch lange nicht da, wo wir sein wollen. Offensiv war die Leistung heute in Ordnung.“

1. Viertel
Die Bayern begannen das Spitzenspiel im Audi Dome mit Anton Gavel, Bryce Taylor, Vladimir Lucic, Maxi Kleber und Devin Booker als Starting Five. Und die Hausherren legten mit ordentlich Schwung los: Nach gerade einmal 80 Sekunden hatten Devin Booker und Vladimir Lucic mit einfachen Punkten für einen positiven Bayern-Start gesorgt (6:0/2. Spielminute). Die Antwort der Gäste ließ aber nicht lange auf sich warten, denn nach weiteren 80 Sekunden hatte Bayreuth ausgeglichen (6:6/4.), das Spitzenspiel war spätestens jetzt forciert. Mitte des ersten Viertels übernahmen die Bayern dann die Spielkontrolle dank ihrer Stärke beim Offensiv-Rebound. Die Belohnung für den Einsatz lieferte Anton Gavel mit acht Punkten in Serie (18:11/8.) – Auszeit Bayreuth. Trotz der kurzen Spielunterbrechung fanden die Oberfranken kein Rezept gegen eine aufsässige Münchner Verteidigung. Und da der FCBB auch offensiv – unter anderem durch Alley-Oops und Dreier von Bryce Taylor – zu gefallen wusste, ging es mit einem verdienten 23:17 in die erste Pause.

2. Viertel
Die Partie blieb trotz gefühlter Vorteile für die Bayern eine enge, da die Münchner nun Probleme mit dem schnellen Umschaltspiel der Oberfranken hatten (28:27/13.). Genau in der Phase, in der Bayreuth drauf und dran war, die Führung zu übernehmen, antworteten die Hausherren mit zwei Steals und anschließenden Fast-Break-Punkten von Vladimir Lucic und Maxi Kleber (33:27/14.). Genau über diese beiden Aktionen bekam München wieder mehr Spielkontrolle. Bayreuth wurde zu Ballverlusten gezwungen, die in sehenswerten Fast-Break-Punkten der Bayern endeten (42:30/17.). Der FCBB steigerte bis zur Halbzeitpause nochmals die Intensität in der Defense und holte sich so für die eigene Offense das nötige Selbstbewusstsein, was Nick Johnson mit sieben Punkten in Serie vor der Sirene versinnbildlichte (51:35/20.).

3. Viertel
Hochkonzentriert startete der Gastgeber auch nach dem Seitenwechsel. Bryce Taylor und Maxi Kleber stellten den bayerischen Vorsprung mit zwei schnellen Dreiern erstmals auf über 20 Punkte (58:37/23.). München spielte sich nun offensiv in einen kleinen Rausch, traf hochprozentig, während Bayreuth dem Tempo des Bayern-Spiels in dieser Phase nichts entgegenzusetzen hatte und weiter abreißen ließ (68:45/25.). Besonders von der Dreierlinie waren Maxi Kleber und seine Kollegen nun treffsicher, alleine im dritten Viertel steuerte die gut aufgelegte Bayern-Offensive sieben Distanzwürfe ins Ziel (77:59/30.).

4. Viertel
Das Spitzenspiel war schon zu Beginn des Schlussabschnitts scheinbar vorentschieden, zu dominant war das Auftreten des FCBB (85:64/33.). Die Partie plätscherte nun recht früh dem Ende entgegen, da die Bayern den Vorsprung vorerst konstant um die 20 Punkte hielten (88:71/35.). Doch die Laune von FCBB-Chefcoach Djordjevic verschlechterte sich gegen Ende merklich, denn seine Mannen ließen die Zügel schleifen, was Bayreuth sukzessive den Rückstand verkürzen ließ (91:78/37.). Die Gastgeber erhörten die Worte ihres Coaches und spielten ihre Offensive nun bis zur Schlusssirene wieder konzentrierter zu Ende. Das 100:86 nach 40 Minuten war für überlegene Münchner trotz dieser kleinen Nachlässigkeiten gegen Ende hochverdient.

Die kommenden Spiele der Bayern:

  • Dienstag, 6.12., 19 Uhr: Bonn – München (easyCredit BBL)
  • Sonntag, 11.12., 15.30 Uhr: Frankfurt – München (easyCredit BBL)
  • Mittwoch, 14.12., 20 Uhr: München – Podgorica (EuroCup)
  • Sonntag, 18.12., 15.30 Uhr: München – Ludwigsburg (easyCredit BBL)

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