FC Bayern Basketball

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profis // 12.01.2015 14:17 Uhr

"Es gibt noch genug zu erreichen"

Gute Stimmung herrschte am Montagmittag nach der ersten Trainingseinheit der Bayern-Basketballer – Team und Trainer ließen im Mittelkreis Nihad Djedovic hochleben, der FCBB-Guard feiert seinen 25. Geburtstag. Anschließend haben wir uns mit Kapitän Bryce Taylor über die aktuelle Lage beim Deutschen Meister und das schwere Auswärtsspiel in der Eurocup-Zwischenrunde in Bamberg (Mittwoch, 14. Januar, 20 Uhr/live und kostenlos auf telekombasketball.de) unterhalten. Das nächste Heimspiel steigt am kommenden Samstag, 17. Januar (18.30 Uhr), gegen die Eisbären Bremerhaven.

Bryce, was hast Du gedacht, als Du am Wochenende von der nächsten Verletzung gehört hast, von Bo McCalebbs langer Zwangspause?

Bryce Taylor: Ich habe das ehrlich gesagt zunächst nicht ernst genommen. Aber dann habe ich selbst mit Bo gesprochen, und leider stimmte es. Das ist echt hart für alle, natürlich auch für ihn. Er kam gerade richtig in den Rhythmus und wurde immer wichtiger für unser Spiel. Aber Verletzungen gehören eben zum Sport dazu.

Die Verletzten-Misere in dieser Saison ist allerdings außergewöhnlich . . .

. . . . das stimmt, ich habe mal andere Teams mit einigen Verletzten gesehen, aber noch nie in einer Mannschaft gespielt, in der so etwas in geballter Form vorkam. Es ist leider einfach großes Pech, denn jeder hat ja eine andere Verletzung, und Einiges davon ist im Spiel passiert wie jetzt bei Bo. Wir sind halt in einem sehr physischen, anspruchsvollen Sport, dagegen kannst du nichts machen.

Wie schätzt Du nun die aktuelle Situation ein?

Wir müssen positiv bleiben. Wir haben immer noch genug Spieler im Kader. Im Training helfen uns unsere jungen Spieler, und im Spiel haben jetzt andere die Chance, sich mehr zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Im Aufbau haben wir Anton und Heiko, aber auch Lucca, Paul und ich werden nun vermehrt Möglichkeiten bekommen.

Das Gute ist: Die Saison ist noch lang.

Genau, wir wollen fokussiert bleiben, denn es gibt noch genug zu erreichen. In der Bundesliga liegt ja noch die ganze Rückrunde vor uns, in diesen 17 Spielen können und wollen wir uns verbessern im Vergleich zu den ersten 17. Und im Pokal spielen wir nun eben in Berlin – ich finde, das sind doch genau die Momente, auf die du als Spieler wartest. In solchen Spielen kannst du als Spieler und Mannschaft deinen Charakter definieren.

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