FC Bayern Basketball

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vorbericht // 19.01.2015 13:17 Uhr

Bayern beim slowenischen Rekordmeister Ljubljana

Pünktlich um 12.25 Uhr hob Flug JP103 ab, der die Basketballer des FC Bayern München am Montagmittag in die slowenische Hauptstadt Ljubljana brachte. In der größten Stadt (rund 280.000 Einwohner) der jungen Republik trifft der Deutsche Meister am dritten Spieltag der Eurocup-Zwischenrunde auf den slowenischen Rekordchampion KK Union Olimpija Ljubljana. Die Mannschaft von Cheftrainer Svetislav Pesic konnte die ersten beiden Spiele gewinnen und würde mit einem Auswärtserfolg einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale setzen. Die Gastgeber feierten am zweiten Spieltag in Dijon (81:77) ihren ersten Erfolg, nachdem sie den Auftakt gegen Bamberg verloren hatten (65:71). Die Partie in der mehr als 12.000 Zuschauer fassenden Stoizce Arena beginnt am Dienstag, 20. Januar, um 20.30 Uhr und ist live auf telekombasketball.de sowie im Telekom-TV Entertain zu sehen.

Nach dem mühsamen Ligaerfolg über Bremerhaven (90:84) wartet auf das Pesic-Team eine Auswärtshürde bei einem Traditionsklub des europäischen Basketballs. „Der Basketball hat in Ljubljana eine lange Geschichte, Olimpija hat häufig an der Euroleague teilgenommen und schon früher in Jugoslawien große Erfolge gefeiert“, erklärte Svetislav Pesic vor der Abreise. 1957 holte Ljubljana den ersten jugoslawischen Titel und begründete damit eine Ära, bis 1970 folgten fünf weitere Meisterschaften. Nach der slowenischen Unabhängigkeit 1991 folgte bald die bislang größte Stunde im Europokal mit dem Gewinn des Saporta Cup (1994), 2002 konnte zum bislang einzigen Mal die Adria-Liga (ABA) gewonnen werden. Mit 15 Meisterschaften und 19 Pokalsiegen ist Olimpija der erfolgreichste Klub Sloweniens. In den zurückliegenden Jahren dominierte jedoch KK Krka aus Novo Mesto, auch 2014 gewann der Rivale das Playoff-Finale (3:2).

In die heimische Liga KZS steigt der Rekordmeister erst nach der regulären Saison ein, der Alltag findet für Ljubljana bis zu den Playoffs in der Adria-Liga statt. Dort rangiert Olimpija mit einer ausgeglichenen Bilanz von 9:9 zurzeit auf Platz fünf im 14er-Feld. Zuletzt konnte die Mannschaft um Trainer Ales Pipan den Belgrader Klub Mega Leks (von dem FCBB-Guard Vasilije Micic kam) 85:75 bezwingen. Bester Scorer in der ABA ist bisher der erfahrene serbische Spielmacher Marko Marinovic, 31, mit 10,8 Punkten im Schnitt sowie 5,1 Assists. Aber auch der junge slowenische Center Alen Omic, 22, spielt eine gute Rolle (8,9 Punkte, 63 Rebounds). Im Eurocup trumpfte Flügelspieler Halil Kanacevic in den beiden Zwischenrunden-Partien mit 20 bzw. 27 Punkten auf. Der Montenegriner wechselte im Sommer von Virtus Rom und avancierte am zweiten Last32-Spieltag zum „MVP“ der Runde (27 Punkte, 13 Rebounds gegen Dijon).

„Das ist eine insgesamt junge Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielern“, sagt Svetislav Pesic über den Gegner. „Sie spielen sehr ähnlich wie unser letzter Gegner in der BBL, Bremerhaven: viele Fast Breaks, schnelle Würfe und ein sehr guter Offensivrebound. Darauf müssen wir uns besser einstellen, mit so wenig Kontinuität in der Verteidigung wie gegen Bremerhaven werden wir bei Olimpija kaum bestehen können.“ Auch FCBB-Forward Dusko Savanovic mahnt zur Konzentration: „Wir sind gut in die Zwischenrunde gestartet mit den zwei Siegen und wollen unseren Weg auch in Ljubljana unbedingt fortsetzen. Doch das ist eine sehr junge, aggressive und schnelle Mannschaft, die gewillt ist, sich in Europa zu beweisen. Wir müssen unsere Erfahrung einbringen und an die gute Form vom Bamberg-Spiel anknüpfen.“

Nach dem Eurocup-Einsatz in Slowenien tritt der FC Bayern Basketball am Samstag, 24. Januar (20.30 Uhr), erneut auswärts an, bei den Artland Dragons in Quakenbrück. Die Partie wird wieder live von „Telekom Basketball“ gezeigt. Das nächste Heimspiel im Audi Dome ist das Rückspiel gegen Ljubljana am Mittwoch, 28. Januar, 20.15 Uhr.

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